Kurzhandlung " Die Flammenfee"  - Vampire sollen brennen -

Lieben oder hassen,

retten oder verbrennen,

vertrauen oder Tod.

Für was entscheiden sich Ava, die Flammenfee und Valerius, der Vampir?

Ava, die 17-jährige Flammenfee hasst Vampire. Ihre Art wurde von den Wassermenschen geschaffen, um die Blutsauger durch Flammen zu töten. Aufgrund eines Paktes herrscht Frieden zwischen den magischen Völkern. Trotzdem findet Ava Vampire weiterhin überheblich und egoistisch. Eines Tages taucht Valerius an ihrer Schule auf. Seine grünen Vampiraugen brennen sich in ihre Seele und lassen ihre Haut prickeln. Verzweifelt kämpft sie gegen solch fremde Gefühle an, will sie nicht zulassen. Was für ein Geheimnis verbirgt Valerius? Ist er der künftige König aller magischen Völker. Eine rasante Geschichte beginnt, in der Ava mit ihrer Freundin Poppy, den Elfen Erin und Isla sowie dem Wassermenschen Vincenz versucht, das Schicksal um Valerius und sich selbst zu entschlüsseln.

Buchauszug

Valerius schlang die Arme um mich und rannte mit einer irrsinnigen Geschwindigkeit einfach über die Ranken hinweg. Es fühlte sich so an, als sei er zu schnell, um überhaupt den Boden zu berühren. Nur einige Sekunden später setzte er mich auf dem Hauptweg ab. Er musste mich dennoch festhalten. Ich wäre wieder zusammengesackt, wie eben auf dem Pfad. Doch seine starken Arme hielten mich fest im Griff. Ich dachte, mir müsste es unangenehm sein, aber ich fühlte mich wohl in seinen Armen. Er entspannte sich ein wenig. "Was ist passiert, wie bist du vom Weg abgekommen? Ich habe mir Sorgen gemacht." Ich war ihm so dankbar, dass selbst ich keine bösen Worte für ihn fand, für ihn, den Vampir.

»Ich weiß nicht, ich habe mir die Lichter angeschaut und plötzlich schien ich in einem anderen Wald zu sein. Keiner war mehr da und wenn ich stehen blieb, verschwand der Weg einfach. Zum Schluss überkam mich eine derartige Hoffnungslosigkeit, dass ich aufgab. Die Ranken hätten mich fast erreicht, wenn du mich nicht da rausgezogen hättest. Danke."

»Das macht alles der Wald, er ist magisch. Die Lehrer hätten es erklären müssen, dann wärst du aufmerksamer gewesen. Komm, lass uns zu deinen Freunden gehen, sie machen sich bereits Sorgen."

Aber er ließ mich nicht los und ich entwand mich ihm nicht. Ich wollte noch eine Weile hier von seinen Armen umschlungen stehen bleiben. Da überkam mich die Neugier der letzten Tage erneut. »Wer oder was bist du?"

»Ich werde es dir irgendwann sagen, du wirst die Erste sein. Derzeit ist es zu gefährlich, mein Wissen zu teilen, zu gefährlich für dich, vertrau mir."

Wieder dieses "Vertrau mir". Konnte ich das wirklich, einem Vampir trauen? Ja, er hatte mir das Leben gerettet, also würde ich ihm vertrauen. Ich hasste die Vampire immer noch, aber ihn vielleicht ein bisschen weniger.

Freuen Sie sich auf Die Flammenfee" - Vampir in Gefahr -  Im Juli 2019 ist es soweit

Hier ein Auszug:

Zwei Männer, ein Vampir und ein Elf saßen vor einem erhöhten Richtertisch, dahinter, in schwarzen Umhängen, zwölf Richter. Daneben eine Sekretärin mit einem Diktiergerät und einem Block. Am hinteren Ende des Raumes standen sechs Florien in ihrer ursprünglichen Gestalt. Sie sahen furchtbar aus mit den einzeln vom Kopf abstehenden Haarbüscheln, den viel zu langen Armen mit den Händen, die fast nur aus langen, gefährlichen Krallen bestanden und der kränklich wirkenden gelben Haut. Es handelte sich um eine Befragung von Zeugen aufgrund der Vorkommnisse an Avas Schule. Der Saal, in dem diese Veranstaltung stattfand, war hell, mit riesigen Fenstern, die zu einem Park ausgerichtet waren, mit einem hellen und edlen Holzfußboden, als befände man sich in einem Schloss. Und ja, sie befanden sich in einem Schloss, es war der Sitz des Geheimbundes. Dies war der Saal der höchsten Gerichtsbarkeit der magischen Völker und die Zeugen waren keine Geringeren als der König der Vampire Nivard und der König der Elfen Kassian.

Nun ergriff der höchste Richter das Wort: »Ihr wurdet eingeladen, um zu den Vorkommnissen an der Hochschule zur Jungfrau Maria Stellung zu nehmen.« Nach diesem einen Satz schwieg der Richter und wollte wohl offensichtlich, dass die Zeugen ihre Meinung kundtaten. Das ließ sich Nivard nicht zweimal sagen. Er hatte bereits einen hochroten Kopf und seine Augen glitzerten vor Zorn, dennoch hatte er sich noch so weit im Griff, um nicht sofort loszupoltern: »Zunächst möchte ich die Vorgehensweise ansprechen, wie wir abgeholt wurden, wie Schwerverbrecher. Keine Einladung, nein eine Vorladung. Ich bin immerhin der König der Vampire...«

Kurzhandlung " 7 Leben bis zur Ewigkeit Teil 1"

Marta ist in Düsseldorf bei einem Autounfall gestorben und wurde mit einer Katzenseele namens Anima wiedererweckt. Mit Hilfe ihres Freundes Tim flieht die mit einem zweiten Leben beschenkte Marta in ihre Lieblingsstadt Rom. Dort findet sie eine neue Familie, mit der sie die Dunklen mit ihrem Anführer Il Maligno bekämpft.

Dank der Katzenseele Anima lebt sie ihr Leben der zweiten Generation. Doch so hat sie es sich das nicht vorgestellt. Bisher lebte sie eher einsam und unspektakulär, doch jetzt muss sie es sich wahrlich verdienen. Sie muss für ihr Leben und gegen eine dunkle Macht kämpfen. In Rom stellt sie sich den Gefahren. Ein Stück Normalität findet sie durch Tim, einem guten Freund aus Deutschland, der für ihr Seelenheil immer wichtiger wird und der ihren Tod und ihr zweites Leben, aus Liebe zu ihr angenommen hat. Doch dann taucht auch noch Giancarlo auf und plötzlich sind zwei Männer in ihrem Leben, dazu noch Katzen und eine neue Familie, die sie beschützen muss und will. Eine ungewisse Zukunft liegt vor ihr.

Buchauszug

Triumphierend lacht er auf mich herunter, es ist wirklich Il Maligno. Er steht auf dem Dach des Hauses neben mir und setzt wieder an, mich anzugreifen. Jetzt hätte ich gern Giancarlo neben mir, der eine Glocke aus Schutz um uns herum aufbaut, aber ich muss allein zurechtkommen. Mario hat nicht genug Kräfte, um mir bei Il Maligno zu helfen.

Ich ziehe meine Schutzschilde hoch, auch wenn ich ihnen nicht mehr recht vertraue. Leise flüstere ich: »Anima, hilf mir, alleine schaffe ich es nicht.« Und plötzlich flüstert jemand in meinem Kopf: ›Geh in die Hocke, versammle alle Kraft um dich und lass dich treffen. Deine Schutzschilde werden halten. Er ist noch geschwächt von deinem Angriff. Nach seinem Schlag stehst du auf und schleuderst ihm all deine Kraft entgegen. Vertrau mir, du bist stark genug.‹

Automatisch tue ich, was er mir aufgetragen hatte. Und der Schlag lässt nicht lange auf sich warten. Ich weiß nicht, ob ich schon bereit bin. Er trifft mich auf den Schultern. Es tut höllisch weh, aber ich breche nicht zusammen. Sofort springe ich auf und schleudere auf ihn, was ich in mir habe und ich treffe. Er ist so von sich selbst überzeugt, dass er an Abwehr gar nicht dachte und stürzt vom Haus herunter.

Wieder meldet sich die Stimme in mir: ›Lauf, lauf so schnell du kannst, nimm Mario mit und lauf in eine Kirche, schnell, er ist nicht tot. Er wird sich schnell erholt haben und dann fehlen dir die Kräfte, beeil dich.‹

Ich renne zu Mario und mit meiner kleinen Kimba auf die Piazza Navona. Dort ist die Kirche Sant´Agnese in Agone. Sie hat noch spät abends auf, das weiß ich. Hoffentlich auch heute. Auf halbem Weg hören wir hinter uns lautes Wutschnauben und schwere Schritte. Er ist wieder aufgestanden und hinter uns her. Er kommt näher.

Ich sporne Mario an, schneller zu rennen und gebe Kimba ein Zeichen, sie solle vorlaufen, sie soll sich in Sicherheit bringen. Überrascht springen Leute zur Seite, die wir fast umrennen. Und noch überraschter sind sie über den Mann hinter uns. Ich drehe mich im Laufen um. Ich muss wissen, wie nah er uns schon gekommen ist. Ich sehe die verängstigten Gesichter der Menschen und die schaurige Wut von Il Maligno. Das reine Böse. Ich stolpere beinahe und konzentriere mich wieder auf den Weg vor mir.

Kurz vor der Kirche lasse ich Mario vor mir laufen und richte so gut es geht meine Schutzschilde auf. Ich weiß, ich habe nur noch ein Minimum meiner Kraft. Es muss einfach reichen, jedenfalls um Mario zu beschützen. Ich hoffe, Il Maligno ist so geschwächt, dass auch mein geringer Schutz ausreichen könnte. Und zwei, drei Meter vor der Treppe trifft er mich, er weiß, sowie wir in der Kirche wären, kann er uns nicht mehr erreichen. Er ist stärker, als ich dachte und ich gehe sofort in die Knie. Der Schlag nimmt mir den Atem und ich kann mich nicht wehren, zu viel Kraft hatte ich heute schon verbraucht. Die zehn Sekunden, die ich brauchen würde, mich wieder aufzurappeln, habe ich nicht mehr. Doch der zweite Schlag, der alles Vernichtende bleibt aus. Aber was für ein Schreck, was für eine Katastrophe. Er bleibt aus, weil Kimba sich auf den Bösen stürzt. Sie springt an ihm hoch und kratzt an seinen Augen. Doch Il Maligno wirft sie mit aller Kraft von sich und sie prallt mit voller Wucht gegen die Hauswand der Kirche. Sie miaut qualvoll, als sie auf den Boden aufkommt und dann nur Stille.

Kurzhandlung " 7 Leben bis zur Ewigkeit Teil 2"

Il Maligno, der Anführer der Dunklen und Marta wurden bei der großen Schlacht schwer getroffen. Während sich Marta langsam wieder erholt, ist ihr Gegenspieler fürs Erste vollkommen von der Bildfläche verschwunden. Gute Freunde und zwei geliebte Katzen sind gestorben. Giuseppe, ihr Ersatzvater wurde nach Mailand verbannt. Doch die danach entstandene Ruhe trügt, neue Probleme warten bereits auf sie. Marta scheint Tim verloren zu haben, der sie nicht mit Giancarlo teilen kann. Mit Emma haben sie eine willensstarke, schöne Frau vor den Dunklen gerettet und sich damit eine wahre Teufelin ins Haus geholt. Sie versucht vor Martas Augen, Giancarlo zu verführen und macht auch allen anderen das Leben zur Hölle. Wird Emma ihren Plan umsetzen und die Familienbande sprengen? Oder ist Martas gütige Katzenseele Anima die größere Bedrohung?

Buchauszug

„ Oh, verdammt, was erzählst du mir denn da. Es kann nicht sein, dass Marta stirbt. Das geht nicht, jetzt wo wir uns so gut verstehen. Sie ist wie eine Schwester für mich, eine Schwester, die ich nie hatte. Ich darf sie nicht verlieren und wer weiß, was dann mit Anima passiert. Ich muss mit Giancarlo sprechen “. Emma liefen einige Tränen die Wangen herunter. Sie war geschockt. Das, was Bruno ihr da eben erzählt hatte, sprengte ihre Vorstellungskraft. Sie ging in die Küche, wo das Telefon lag, dort traf sie auf Dana. Sie fühlte sich momentan ziemlich gut. Möglicherweise hatte sie eine Idee, sie war beim Training immer so kreativ. Trotzdem war sie in letzter Zeit so weit entfernt von allem, dass sie einen anderen Blickwinkel hatte.

„Dana, hast du einen Moment für mich. Erst wollte ich mich an Giancarlo mit meinem Problem wenden, denke aber, du könntest die bessere Ratgeberin sein, weil es um Marta geht." "Was ist los?", fragte Dana entsetzt.

Da erzählte Emma Dana alles, was sie von Bruno erfahren hatte. Bis zum bitteren Ende, nämlich dass sie befürchteten, Marta könnte sterben, wenn sie sich nicht bald bei Tim in Deutschland erholte. Dana überlegte, sie überlegte lange. Emma dachte schon, sie würde gar keine Antwort von ihr bekommen. Dann stand Dana auch noch auf, jetzt würde sie sich in ihr Schneckenhaus, ihrem Zimmer verstecken. Hatte Emma sie überfordert? Aber um Rücksicht zu nehmen, war nicht der passende Moment. Sie musste Marta retten. Wie hatte es zu so einer Wendung kommen können? Die starke Marta, die selbst gar nicht wusste, was ihr blühte. Wie konnte sie nur so zusammenbrechen? Anima hatte gesagt, dass es einem manchmal mit fremden Seelen so gehen konnte. Plötzlich war man doch sterblich, wurde von innen aufgefressen. Die Seele, die einem eigentlich nichts Böses wollte, fraß einen auf. Sie musste das stoppen. Marta hatte sie gerettet, jetzt war es an ihr, ihrerseits Marta zu helfen. Jäh merkte sie, dass Dana mit ihr sprach. Sie war so in ihren Gedanken versunken, dass sie es gar nicht bemerkt hatte.

„ Entschuldige, was hast du gesagt? Ich war in meinen Überlegungen vertieft “, musste sie nachhaken. „ Sie muss sterben, ich glaube, das ist die einzige Chance“, sagte Dana völlig schlicht und trocken. „ Das genau will ich verhindern. Deshalb hätte ich dich wirklich nicht fragen müssen, das wird von ganz allein passieren. Was habe ich mir nur dabei gedacht?" „ Wobei gedacht?", fragte Dana stirnrunzelnd und ein wenig provozierend nach.„ Ach nichts“, wand sich Emma um eine Antwort. „Doch, du meintest, warum habe ich bloß diese Verrückte gefragt, was ich tun soll? Wie soll so eine Durchgeknallte schon an andere denken oder was schwirrte so genau in deinem hübschen Kopf rum? Los sag es mir." Dana war wütend. Hatte Emma sie erst gar nicht erklären lassen, worauf sie hinaus wollte. „ Ja, so etwas in der Art. Entschuldige bitte, aber ich stehe arg unter Druck. Ich muss Marta einfach retten und da helfen solch verrückte Vorschläge echt nicht weiter “, auch Emma war erzürnt. Sie brauchte eine Lösung, und zwar schnell. „Dann wäre es nett, wenn mir die gnädige Frau mal zuhören würde. Ich meine ja nicht, dass meine Idee völlig durchdacht ist, doch du hast mich gefragt und ich will dir oder in erster Linie Marta beistehen. Was ich so über dich denke, ist mir noch nicht klar, Miss Ekelpaket." „ Also bitte, ich höre dir zu, aber glaub mir, den Gedanken, sie umzubringen finde ich nicht wirklich zielführend “, konterte Emma nochmals. „ Ich schätze dennoch, dass es das genau sein könnte. Wie oft ist sie jetzt schon gestorben? Ich erinnere mich an dreimal. Ich weiß zwar nicht, wie viele Leben uns zur Verfügung stehen, doch eins hat sie sicher noch. Wenn ich witzigerweise einwerfen darf, werden wir wohl alle sieben Leben haben, da unsere Seelen Katzen sind.“